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Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Education University of Hong Kong (EdUHK) veranstalten am 6. und 7. Oktober 2026 ein gemeinsames Seminar zum Thema „Engaging Learners in Sustainability: Exploring Socio-Scientific and Environmental Challenges“. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Nachhaltigkeitsbildung sowie die Verbindung von Umweltwissenschaften, Bildungsforschung, Psychologie und neuen Technologien. Ziel ist es, den internationalen und interdisziplinären Austausch zu stärken und gemeinsame Perspektiven für die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln.
Für die LMU nehmen neben anderen Vertretern Prof. Dr. Ralf Ludwig, Leiter von el mundo, und Dr. Katrin Geneuss, Koordinatorin von el mundo, an dem Seminar teil. Prof. Ludwig übernimmt gemeinsam mit einem Kollegen der EdUHK die Leitung der Session „Interdisciplinary Environmental Science and Education for Sustainable Development“. Darüber hinaus hält er einen Kurzvortrag zum Thema „Climate Change and Sustainability in Forest Ecosystems – ESD for Forest Literacy“. Dabei steht die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und von „Forest Literacy“ angesichts des Klimawandels und der Herausforderungen für Waldökosysteme im Fokus.
Dr. Katrin Geneuss ist als Mitveranstalterin und Leiterin der Session „Educational Psychology & Learner Engagement for Sustainability“ beteiligt. In ihrem Kurzvortrag „From Place to Participation: Cultivating Engagement for a Sustainable Future“ widmet sie sich der Frage, wie Lernende für Nachhaltigkeitsthemen aktiviert und zu Beteiligung an einer nachhaltigen Zukunft befähigt werden können.
Das Seminar greift damit zentrale Anliegen von el mundo auf: Nachhaltigkeit soll nicht nur als fachliches Thema vermittelt, sondern durch interdisziplinäre Ansätze und geeignete Bildungsstrategien in Forschung und Lehre verankert werden. Neben Nachhaltigkeitsthemen beschäftigt sich das Programm unter anderem mit KI und digitalen Innovationen in der Bildung, psychologischen Faktoren des Lernens und nachhaltiger Entwicklung sowie mit dem Einsatz neuer Technologien im Lehr-Lern-Prozess.
Am zweiten Veranstaltungstag sind unter anderem ein Besuch eines Natur- bzw. Ökotourismusstandorts sowie ein Austausch zu KI-Kompetenz und KI in der Bildung an einer Grundschule vorgesehen. Den Abschluss bildet eine Diskussion über mögliche Forschungskooperationen in den Bereichen „AI and Education“ und Nachhaltigkeit.